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Glossar Geodateninfrastruktur (GDI) Sachsen

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D

Darstellungsdienst

Ein Darstellungsdienst ist ein Geodatendienst, der es zumindest ermöglicht, darstellbare Geodaten anzuzeigen, in ihnen zu navigieren, sie zu vergrößern oder zu verkleinern, zu verschieben, Daten zu überlagern sowie Informationen aus Legenden und sonstige relevante Inhalte von Metadaten anzuzeigen. (§2 (7) Nr.2 SächsGDIG)

Datenmodell

Als Datenmodell wird ein künstlich geschaffenes abstraktes Abbild der Realität bezeichnet. Ein Datenmodell zielt im Allgemeinen auf einen bestimmten Zweck, für den die notwendigen Informationen in einer festgelegten Struktur abgebildet und verarbeitet werden können. Ein Datenmodell besteht grundsätzlich immer aus einer inhaltlichen Festlegung (welche Informationen) und einer strukturellen Abbildung (wie werden diese Informationen abgebildet).

Deutscher Dachverband für Geoinformation e.V.

Der DDGI wurde als Dachorganisation für Geoinformation gegründet. Er hat sich vorrangig zum Ziel gesetzt, die interdisziplinären deutschen Interessen im Bereich Geoinformation zu vertreten und zu fördern sowie den Aufbau und die Anwendung von Geoinformation auf nationaler und internationaler Ebene anzuregen und zu koordinieren.

dezentrales MIS (Rolle)

Beim dezentralen Metainformationssystem für Geodaten (MIS) handelt es sich nicht um eine Person, sondern um einen Systemakteur bzw. eine Systemkomponente. Ein dezentrales MIS ist ein Metadatenkatalog, der von einer ghS betrieben wird und in dem die Metadaten der ghS vorgehalten werden.

Dienst

Netzdienste bzw. Dienste sind computergestützte Anwendungen zur Kommunikation, Transaktion und Interaktion.(§2 (2) SächsGDIG)

Digital Rights Management (DRM)

Digitale Rechteverwaltung ist ein Verfahren, mit dem die Nutzung und Verbreitung von digitalen Daten überwacht wird.

Digitale Topographische Karte (DTK)

Die DTK ist eine digitale Karte in der die geographischen Objekte, die sichtbaren Gegenstände und Sachverhalte der Erdoberfläche, insbesondere die Geländeformen, entsprechend dem Maßstab lagerichtig und lagegeneralisiert durch ein System kartografischer Zeichen (signaturbasiert) wiedergegeben werden.

Digitales Geländemodell (DGM)

Das Digitale Geländemodell ist ein digitales, numerisches Modell der Geländehöhen und -formen. Es beschreibt die Geländeoberfläche durch die räumlichen Koordinaten einer repräsentativen Menge von Bodenpunkten. Oberflächenpunkte, wie z.B. Gebäude und Vegetation sind in diesem Modell nicht enthalten.

Digitales Landschaftsmodell (DLM)

Das Digitale Landschaftsmodell ist ein numerisches Modell der Landschaft und enthält alle topographischen Objekte und zugehörigen Informationen der Erdoberfläche in Vektorform.

Digitales Orthophoto (DOP)

Ein Digitales Orthophoto ist eine entzerrte und maßstabsgetreue Abbildung der Erdoberfläche, die durch photogrammetrische Verfahren aus Luft- oder Satellitenbildern abgeleitet wird.

Downloaddienst

Dienst, der das Herunterladen von und, wenn durchführbar, einen direkten Zugriff auf Replikationen von Geodaten ermöglicht.
(§2 (7) Nr.3 SächsGDIG)

Drafting Team (DT)

Zur Erarbeitung der Durchführungsbestimmungen von INSPIRE wurden fünf Drafting Teams eingerichtet. Jedes Team behandelt eines der folgenden Themen: Metadaten, Datenspezifikationen, Netzdienste und Interoperabilität, Gemeinsame Nutzung von Daten und Diensten, Überwachung und Berichterstattung.

Drawing Interchange Format (DXF)

DXF ist ein spezifiziertes Datenformat von der Firma Autodesk zum Austausch von Vektordaten.

DT

siehe Drafting Team

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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