1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Glossar Geodateninfrastruktur (GDI) Sachsen

  A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

G

GALILEO

europäisches ziviles Satellitennavigationssystem

GATEKEEPER

wenn Dienste abgesichert werden sollen, so werden sie hinter einem sog. Gatekeeper-Service verborgen

GDI-Anwender

Zu den GDI-Anwendern gehören alle Endanwender innerhalb der Geodateninfrastruktur. Diese nutzen die frei zugänglichen Ergebnisse und Produkte der Geodateninfrastruktur, z.B. das Geoportal, die bereitgestellten Geodatendienste etc.

GDI-Leitstelle (Rolle)

Die GDI-Leitstelle trifft die strategischen Grundsatzentscheidungen beim Aufbau und Betrieb der GDI Sachsen. Soweit die GDI-Leitstelle den Bestimmungen des Sächsischen Geodateninfrastrukturgesetzes unterliegt, wird die Rolle durch gesetzliche Aufgaben beschrieben und nach Maßgabe von § 7 Abs. 2 SächsGDIG vom Sächsischen Staatsministerium des Innern wahrgenommen. Die GDI-Leitstelle ist an der Durchführung von Managementprozessen beteiligt.

GDI-Servicezentrum bzw. GDI-Servicezentrale (Rolle)

Das GDI-Servicezentrum bzw. die GDI-Servicezentrale (GSZ) fungiert als zentraler Ansprechpartner, Dienstleister sowie als Koordinierungsstelle im Bereich Geodateninfrastruktur im Freistaat Sachsen.
Die Rolle der GSZ wird von der beim Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen (GeoSN) angesiedelten Koordinierungsstelle GDI Sachsen wahrgenommen.

Innerhalb des Prozessmodells fungiert die GSZ als übergeordneter Systemakteur, welcher mehrere Personen-Akteure und Systemakteure vereint.

General Multilingual Enviromental Thesaurus (GEMET)

GEMET ist ein mehrsprachiger Thesaurus, der als Steuerungsinstrument für die Europäische Umweltagentur entwickelt wurde. Er definiert allgemeingültige Fachbegriffe im Umweltbereich. GEMET ist entstanden durch die Zusammenführung von vielen verschiedenen Dokumenten, wie z. B.: des Umwelt-Thesaurus des Umweltbundesamtes, des "Multilingual Environment Thesaurus (MET)" of Nederlands Bureau voor Onderzoek Informatie u.v.a..

Geo eXtensible Access Control Markup Language (Geo-XACML)

GeoXACML ist ein XML-Schema, das die Darstellung und Verarbeitung von Autorisierungs-Policies standardisiert. Der vom OASIS-Konsortium definierte Standard dient dazu, Regeln aufzustellen, durch deren Auswertung der Zugriff von Subjekten auf Ressourcen eines Systems gesteuert werden kann. GeoXACML erweitert den Standard um geodatenspezifische Zugriffsrechte.

Geoanwendungen

Internetbasierte, browsergestützte Anwendungen, mit denen Geodaten erfasst, dargestellt oder anderweitig verarbeitet werden können. Sie sind aus Sicht und Bedarf bestimmter Fachdisziplinen konzipiert.

Geobasisdaten

Geobasisdaten sind eine Teilmenge der Geodaten, welche die Landschaft (Topographie) und die Liegenschaften der Erdoberfläche interessenneutral beschreiben. Zu ihnen zählen im Wesentlichen die Daten der Vermessungsverwaltung, die als Grundlage für viele Anwendungen geeignet sind.

Geocoding

Bestandteil der Georeferenzierung. Behandelt den tatsächlichen Transformationsschritt, der notwendig ist, um Daten verschiedenartiger Georeferenzierung in ein gewünschtes Referenzsystem umzurechnen.

Geodaten

Geodaten sind Daten über Gegenstände, Geländeformen und Infrastrukturen an der Erdoberfläche, wobei als wesentliches Element ein direkter oder indirekter Raumbezug vorliegen muss. Sie beschreiben die einzelnen Objekte der Landschaft. Geodaten lassen sich über den Raumbezug miteinander verknüpfen, woraus insbesondere unter Nutzung von GIS-Funktionalitäten wiederum neue Informationen abgeleitet werden können.

Geodatenaufbereitung

Die Geodatenaufbereitung gehört als eine Anwendung zu den Zentralen Komponenten. Sie dient der modellbasierten Transformation und Aggregation von Geodaten.

Geodatendienst

Geodatendienste sind Netzdienste, die die Nutzung von Informationen aus Geodatenbeständen ermöglichen (§2 (2) SächsGDIG). Dies sind insbesondere Suchdienste, Darstellungsdienste, Downloaddienste, Transformationsdienste und Dienste zum Aufrufen von Geodatendiensten.

Geodatenhaltende Stelle (Rolle)

Geodatenhaltende Stellen sind die Behörden des Freistaates Sachsen und die unter seiner Aufsicht stehenden Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, soweit sie zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben Geodaten erfassen, verwalten oder bereitstellen. Geodatenhaltende Stellen sind ebenfalls natürliche und juristische Personen des Privatrechts, soweit sie zur Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben oder Erbringung öffentlichere Dienstleistungen, insbesondere der öffentlichen Daseinsvorsorge, Geodaten erfassen, verwalten oder bereitstellen.(§3 SächsGDIG)

Geodateninfrastruktur (GDI)

Eine GDI ist die Gesamtheit aller

  • Geodaten, Metadaten und Netzdienste, insbesondere Geodatendienste und Netztechnologien,
  • Vereinbarungen über deren gemeinsame Nutzung, den Zugang und die Verwendung sowie
  • Koordinierungs- und Überwachungsmechanismen, -prozesse und
    -verfahren

mit dem Ziel, verteilt liegende Geodaten interoperabel verfügbar zu machen. (§2 (5) SächsGDIG)

Geodateninfrastruktur in Deutschland (GDI-DE)

Es ist ein Gremium zum Aufbau einer länder- und ressortübergreifenden Geodateninfrastruktur (gemeinsames Vorhaben von Bund, Ländern und Kommunen). Damit sollen u.a. die Verfügbarkeit von vernetzten Geodaten und Geoinformationen verbessert, die Effizienz der öffentlichen Verwaltung gefördert und der Zugang zu öffentlichen Geodaten für Wirtschaft und Bürger erleichtert werden.

Geodatensatz

Ein Geodatensatz ist eine identifizierbare Sammlung von Geodaten (INSPIRE-Richtlinie).

Geodatenspeicherung

Die Geodatenspeicherung gehört als eine Anwendung zu den Zentralen Komponenten. Sie dient zur Speicherung und Verwaltung von Vektor- und Rasterdaten.

Geodienst

siehe Geodatendienst

Geodienstemonitoring

Das Geodienstemonitoring gehört als eine Anwendung zu den Zentralen Komponenten. Es dient dem Monitoring von Diensten und Komponenten bzgl. Verfügbarkeit, Leistung und Kapazität sowie zur Aufzeichnung relevanter Nutzungsdaten.

Geodienstesecurity

Die Geodienstesecurity gehört als eine Anwendung zu den Zentralen Komponenten. Sie dient der Absicherung und Zugriffskontrolle von Geodatendiensten und Komponenten sowie dem Management von Nutzern, Rollen und Rechten.

Geodiensteserver

Der Geodiensteserver gehört als eine Anwendung zu den Zentralen Komponenten. Er dient der performanten Bereitstellung von Raster- und Vektordaten über standardisierte Geodatendienste.

Geography Markup Language (GML)

GML ist eine Auszeichnungssprache zum Austausch raumbezogener Objekte ("Features"). GML erlaubt die Übermittlung von Objekten mit Attributen, Relationen und Geometrien im Bereich der Geodaten unter Einbeziehung von nichtkonventionellen Daten, wie Sensordaten.

Geographisches Metadateninformationssystem des Freistaates Sachsen (GeoMIS.Sachsen)

Als Suchmaschine schafft das GeoMIS.Sachsen die informationstechnischen Voraussetzungen für den Zugriff auf die Geoinformationsressourcen regionaler, kommunaler und organisationsweiter Geodateninfrastrukturen. Das GeoMIS.Sachsen ist ein Hauptbestandteil der Geodateninfrastruktur im Freistaat Sachsen. Es bietet den zentralen Zugang zu sächsischen Metainformationen, die entweder zentral im GeoMIS.Sachsen eingepflegt oder dezentral vorgehalten werden können.

Geoinformation

Der Begriff Geoinformation steht für raumbezogene Informationen über Gegenstände, Sachverhalte und Prozesse, die mit einer auf die Erde bezogenen Position verbunden sind. Die Begriffe Geodaten und Geoinformationen werden häufig als identisch angesehen.

Geoinformationssystem (GIS)

Rechnergestütztes Informationssystem, das aus Hardware, Software, Daten und den Anwendungen besteht. Mit ihm können raumbezogene Daten digital erfasst und redigiert, gespeichert und reorganisiert, modelliert und analysiert sowie alphanumerisch und grafisch präsentiert werden.

Geoportal

Das Geoportal ist der für den Anwender sichtbare Teil der Zentralen Komponenten. Es bündelt die einzelnen Client-Komponenten unter dem Aspekt einer übergreifenden Funktionalität und Usability (Bedienbarkeit).

Georeferenzierung

Unter dem Vorgang der Georeferenzierung versteht man die Zuweisung raumbezogener Referenzinformationen zu einem Datensatz.

Geoshop

Der Geoshop gehört als eine Anwendung zu den Zentralen Komponenten. Er dient dem Vertrieb von Geoinformationen, insbesondere der Lizenzierung von Geodatendiensten sowie dem Vertrieb von analogen und digitalen Geoinformationsprodukten.

Geospatial Digital Rights Management (GeoDRM)

Verfahren, mit denen Geoinformationen so geschützt werden, dass sie erst nach der Bezahlung genutzt werden können bzw. nur von berechtigten Benutzern. Hier sind auch Verfahren dabei, welche gewährleisten sollen, dass ein Dokument nicht unerlaubt kopiert oder mehrfach genutzt werden kann und zum Beispiel also Pay-per-Use realisieren.

Geothemenmanagement

Das Geothemenmanagement beschreibt alle notwendigen Maßnahmen, um Geodaten und geodatenhaltende Stellen zu ermitteln.

Geoviewer

Der Geoviewer gehört als eine Anwendung zu den Zentralen Komponenten. Er dient der Darstellung von Geodatendiensten im Internet, zur Lokalisierung von Geoobjekten sowie zur Erzeugung von Geodokumenten.

Geschäftsprozess

Ein Geschäftsprozess setzt sich zusammen aus einer Folge von Einzeltätigkeiten, die schrittweise ausgeführt werden, um ein bestimmtes Unternehmensziel zu erreichen. Ein Geschäftsprozess kann Teil eines anderen Geschäftsprozesses sein oder andere Geschäftsprozesse enthalten bzw. diese anstoßen. Bei den Geschäftsprozessen wird in

  • einmalig stattfindende (Einrichtungsprozesse) und
  • wiederkehrende (Durchführungsprozesse)

unterschieden.

ghS-MD-Verantwortliche (Rolle)

Der ghS-MD-Verantwortliche trägt innerhalb einer ghS die Verantwortung für die ordnungsgemäße Bereitstellung aller relevanten Metadaten (insbesondere zu den von INSPIRE geforderten Themen).
Er legt interne Zuständigkeiten fest, indem er die benötigten Rollen (z.B. ghS-MD-Redakteur) geeigneten Personen zuweist und diese in die Lage versetzt, die jeweilige Rolle mit der erforderlichen Fachkenntnis auszuführen.
Er fungiert als Ansprechpartner für die GSZ (insbesondere für den GSZ-MD-Manager) wenn es um organisatorische bzw. Verfahrensfragen im Zusammenhang mit der Metadatenbereitstellung geht.
Er fungiert zudem als interner Ansprechpartner innerhalb der ghS, insbesondere für den/die ghS-MD-Redakteur(e) und den ghS-MIS-Administrator. Jede ghS sollte genau einen ghS-MD-Verantwortlichen benennen.

ghS-MD-Redakteur (Rolle)

Der ghS-MD-Redakteur steuert auf operativer Ebene die Bereitstellung von Metadaten innerhalb einer ghS. Er leitet an und betreut den/die ghS-MD-Pfleger bei der Erfassung und Pflege der Metadaten einer ghS im zentralen bzw. dezentralen MIS.
Im Falle der mandantenbasierten Erfassung von Metadaten im zentralen MIS richtet er die personenbezogenen Zugänge für die ghS-MD-Pfleger im zentralen MIS ein und verwaltet und pflegt diese. Er prüft die von den MD-Pflegern erfassten MD auf Plausibilität (Qualitätssicherung) und gibt sie zur Veröffentlichung frei. Er trägt somit die Verantwortung für die Qualität der Metadatensätze.
Der ghS-MD-Redakteur kann bei kleinen ghS ggf. gleichzeitig als ghS-MD-Verantwortlicher agieren. Die Rolle des ghS-MD-Redakteurs und die des ghS-MD-Pflegers sollte nach Möglichkeit von unterschiedlichen Personen ausgeführt werden, um ein Vier-Augen-Prinzip bei der Veröffentlichung von Metadaten zu gewährleisten.
Je nach Umfang an vorhandenen Metainformationen kann eine ghS einen bzw. mehrere ghS-MD-Redakteure besitzen, die für alle bzw. nur für bestimmte INSPIRE- bzw. GDI-Themen zuständig sind.

ghS-MD-Pfleger (Rolle)

Der ghS-MD-Pfleger ist für die eigentliche Erfassung und Pflege von Metadaten im zentralen bzw. dezentralen MIS zuständig. Je nach Umfang an vorhandenen Metainformationen kann eine ghS einen bzw. mehrere ghS-MD-Pfleger besitzen.
Ein ghS-MD-Pfleger ist i. d. R. einem ghS-MD-Redakteur zugeordnet.

ghS-MD-Bereitsteller (Rolle)

Der ghS-MD-Bereitsteller ist für die Bereitstellung von bei der ghS vorliegenden Metadaten an die GSZ verantwortlich. Dabei handelt es sich um sogenannte "Roh-Metadaten", d. h. Metadaten, welche nicht die Format- bzw. Schema-Anforderungen des zentralen MIS erfüllen und die durch die GSZ aufbereitet und erfasst werden müssen.
Neben der Erst-Bereitstellung von Roh-Metadaten ist der ghS-MD-Bereitsteller auch für das Anstoßen bzw. Mitteilen von im zentralen MIS durchzuführenden Änderungen bestehender Metadaten der ghS zuständig. Durch Genehmigung gibt der ghS-MD-Bereitsteller die von der GSZ erfassten Metadaten zur öffentlichen Publikation frei.

ghS-MIS-Administrator (Rolle)

Der ghS-MIS-Administrator trägt die Verantwortung für den operativen Betrieb und die Administration des dezentralen MIS einer ghS. Gemeinsam mit dem GSZ-MIS-Administrator ist er zudem für die Überführung der im dezentralen MIS vorliegenden Metadaten in das zentrale MIS zuständig.
Eine ghS sollte einen ghS-MIS-Administrator benennen.

GI

siehe Geoinformation

GI-Ressourcen

GI-Ressourcen sind Geodaten, Geodatendienste und Anwendungen mit den zugehörigen Metadaten

Global Earth Observation System of Systems (GEOSS)

GEOSS ist eine 2005 von etwa 40 Staaten beschlossene Initiative zur Harmonisierung von Erdbeobachtungssystemen. In GEOSS sollen die weltweit bereits verfügbaren Erdbeobachtungssysteme miteinander vernetzt und koordiniert werden, um einerseits unnötige Doppelungen zu vermeiden und andererseits ein erdumspannendes Beobachtungsnetz aufzubauen. (Quelle: BMU)

Global Monitoring for Environment and Security (GMES)

GMES ist ein Programm für ein autarkes europäisches Umwelt- und Sicherheitsüberwachungssystem. Sie zielt darauf ab, auf der Grundlage von modernen Erdbeobachtungs- und Informationstechnologien ein nachhaltiges und unabhängiges europäisches Beobachtungssystem zu schaffen.

Global Navigation Satellite System (GNSS)

GNSS ist der Oberbegriff für weltweite Satellitennavigationssysteme (beinhaltet GPS, GLONASS, Galileo)

Global Spatial Data Infrastructure (GSDI)

Die GSDI ist eine Vereinigung in der sich Organisationen, Behörden, Firmen, wissenschaftliche Einrichtungen und Privatpersonen zusammengeschlossen haben. GSDI unterstützt die internationale Zusammenarbeit zur Entwicklung lokaler, nationaler und internationaler Geodateninfrastrukturen. Diese werden wiederum zur Lösung sozialer, wirtschaftlicher und umweltpolitischer Fragen genutzt.

GLS

siehe GDI-Leitstelle

Graphics Interchange Format (GIF)

Austauschformat für Grafiken

GSZ

siehe GDI-Servicezentrum

GSZ-MD-Manager (Rolle)

Der GSZ-MD-Manager trägt die Gesamtverantwortung für den Prozess der Metadatenbereitstellung im Freistaat Sachsen im Allgemeinen sowie innerhalb der GSZ im Besonderen. Er übernimmt die Funktion des Ansprechpartners zum Thema "Metadatenbereitstellung" in Sachsen. Weiterhin betreut und berät er sowohl die ghS, als auch die Nutzer von Metadaten innerhalb der GDI Sachsen und sorgt für die Berücksichtigung deren Anforderungen. Er stellt den reibungslosen Ablauf und die Optimierung der MD-Bereitstellung sicher und legt interne Zuständigkeiten im Bereich Metadaten innerhalb der GSZ fest. Nach der ITIL-Nomenklatur nimmt er die Funktion eines Service-Managers (für den Service "Metadatenbereitstellung in Sachsen") wahr.
In der GSZ sollte es genau einen GSZ-MD-Manager geben.

GSZ-MD-Redakteur (Rolle)

Der GSZ-MD-Redakteur steuert auf operativer Ebene die Bereitstellung von Metadaten als Dienstleistung für die ghS innerhalb der GSZ. Er leitet an und betreut einen bzw. mehrere GSZ-MD-Pfleger bei der mandantenbasierten Erfassung und Pflege der Metadaten im zentralen MIS. Er richtet die personenbezogenen Zugänge für die GSZ-MD-Pfleger im zentralen MIS ein und verwaltet und pflegt diese. Er prüft die von den MD-Pflegern erfassten MD auf Plausibilität (Qualitätssicherung) und gibt sie zur Veröffentlichung frei. Er trägt somit die Verantwortung für die Qualität der Metadatensätze.
Die Rolle des GSZ-MD-Redakteurs und die des GSZ-MD-Pflegers sollte von unterschiedlichen Personen ausgeübt werden, um ein Vier-Augen-Prinzip bei der Veröffentlichung von Metadaten zu gewährleisten. Je nach Umfang der Bereitstellung von Metadaten als Dienstleistung für die ghS kann es einen bzw. mehrere GSZ-MD-Redakteure geben, die entweder für alle oder nur für bestimmte INSPIRE- bzw. GDI-Themen zuständig sind.

GSZ-MD-Pfleger (Rolle)

Der GSZ-MD-Pfleger ist für die eigentliche Erfassung und Pflege von Metadaten im zentralen MIS zuständig. Je nach Umfang der Bereitstellung von Metadaten als Dienstleistung für die ghS kann es innerhalb der GSZ einen bzw. mehrere GSZ-MD-Pfleger geben. Ein GSZ-MD-Pfleger ist i. d. R. einem GSZ-MD-Redakteur zugeordnet.

GSZ-MIS-Administrator (Rolle)

Der GSZ-MIS-Administrator ist für den Betrieb und die Administration des zentralen MIS der GDI Sachsen zuständig. Er richtet die personenbezogenen Zugänge für die MD-Redakteure der ghS sowie des GSZ ein. Er ist verantwortlich für die Bereitstellung des zentralen Suchdienstes der GDI-Sachsen sowie für die Anbindung der dezentralen MIS der ghS. Innerhalb der GSZ sollte es genau einen GSZ-MIS-Administrator geben.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Marginalspalte

Logo gdi.initiative.sachsen.de
 

Kontakt

  • Telefon0351 8283-8420