1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

GDI-Projekte

GDI-Projekte dienen der gezielten Entwicklung von Komponenten der sächsischen Geodateninfrastruktur und der Evaluation von Lösungen im praktischen Betrieb.

Ein Thema für ein GDI-Projekt wird der Lenkungsgruppe in einem Steckbrief mit Angaben zu Ziel, Inhalt und Laufzeit vorgelegt. Entspricht der Projektvorschlag den "Grundsätzen zur Durchführung von Projekten der gdi.initiative.sachsen", wird das Projekt von der Lenkungsgruppe beschlossen, der Steckbrief auf der Internetseite veröffentlicht und die Mitglieder der gdi.initiative.sachsen informiert.

Die Lenkungsgruppe hat die Durchführung der nachfolgenden GDI-Projekte beschlossen.

Projekt – INSPIRE-Umsetzung in der Sächsischen Wasserwirtschaft

Wesentliche Aufgabe der Geodateninfrastruktur im Freistaat Sachsen ist es, vorhandene Geodaten - orientiert an Nachfragen - über Geodatendienste bereitzustellen. In diesem Zusammenhang stehen Anforderungen aus der INSPIRE-Richtlinie, der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie sowie der Europäischen Hochwassermanagementrichtlinie exemplarisch für das Zusammenspiel eines Angebots an raumbezogenen Informationen und deren Nutzung zur Darstellung, Gestaltung und Erhalt unserer Umwelt.

Ziel des Projektes ist es, INSPIRE-Darstellungsdienste im Themenbereich Hydrographie auf Basis vorhandener Fachdaten zu erstellen. Im Ergebnis können diesbezügliche Anforderungen an das Fachinformationssystem sowie an die Zentralen Komponenten der GDI Sachsen formuliert werden. Des Weiteren sollen anhand einer konzeptionellen Diskussion die Nutzung von INSPIRE-Diensten für den Anwendungsfall Risikobewertung im Rahmen des Hochwasserrisikomanagements untersucht und sich daraus ggf. ergebende weitere Aufgabenstellungen konkretisiert werden.

Das Projekt wurde im April 2012 abgeschlossen.

Projekt – Analyse des Geodatenbedarfs (abgeschlossen)

Ein zentrales Anliegen der gdi.initiative.sachsen besteht in der nachhaltigen Förderung der Nutzung von Geodaten.

Das am Anfang des Jahres 2008 gestartete Projekt sollte dazu die Gegebenheiten auf dem Sächsischen Geodatenmarkt untersuchen und die aktuelle Verwendung von Geodaten in Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft im Freistaat Sachsen beschreiben sowie den Bedarf nach Geoinformationen aufzeigen. Eine wichtige Informationsquelle bildete hierfür die im Herbst 2008 durchgeführte webbasierte Umfrage, an der sich über 270 Teilnehmer beteiligten.

Der Projektbericht zur "Analyse des Geoinformationsbedarfes im Freistaat Sachsen" gibt einen guten Überblick über das Angebot und die Nutzung von Geodaten. Aus den Ergebnissen der Webumfrage wurden Handlungsempfehlungen abgeleitet. Diese sollen einerseits eine Orientierung beim Aufbau der GDI Sachsen geben und andererseits auf mögliche Anpassungen und Neugestaltungen der Geschäftsprozesse beim Nutzer hinweisen.

Das Projekt wurde im Oktober 2009 abgeschlossen.

Projekt – Großmaßstäbige Topographische Karte - GTK (abgeschlossen)

Oft erfordern Entscheidungen in Wirtschaft und Verwaltung raumbezogene Informationen, die über die Inhalte der Automatisierten Liegenschaftskarte sowie der Topographischen Karte hinausgehen. Insbesondere in bebauten Gebieten müssen diese fehlenden Informationen aufwendig vom Nutzer erhoben werden. Aus wirtschaftlicher Sicht ist die Verknüpfung der regional bereits vorhandenen digitalen Datenbestände ein erstrebenswertes Ziel.

Im GDI-Projekt "Großmaßstäbige Topographische Karte" wurden Geodaten aus verschiedenen Bereichen (z.B. von Versorgungs-unternehmen, von Kommunen und des Freistaates Sachsen) untersucht und Problemstellungen bei der Nutzung und Laufendhaltung analysiert. In einem Ortsteil einer sächsischen Kommune wurden Gebäude- und Bestandsdaten der Energieversorgung mit Geobasisdaten kombiniert und durch partielle örtliche Messungen ergänzt.

Erkenntnisse und Ergebnisse aus dem GDI-Projekt wurden für den Aufbau eines Netzwerks von Partnern aus sächsischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen genutzt.

Das GDI-Projekt wurde im Jahr 2010 abgeschlossen. Ein Projektbericht wird nicht veröffentlicht.

Projekt – Handelsflächenerhebung der IHK Sachsen (abgeschlossen)

Projektziel war die Schaffung eines webbasierten Auskunftssystems zu Einzelhandelsobjekten mit Direktzugriff auf die Sachdaten zur Laufendhaltung und Pflege mit räumlich eingeschränkten Zugriffsrechten. Dabei finden eine räumliche Visualisierung der georeferenzierten Objekte über einen Webdienst und Möglichkeiten der Online-Recherche von Einzelhandelsobjekten sowie die statistische Auswertung der Einzelhandelsverkaufsflächen je Branche und je Gemeinde/ Landkreis/ Kreisfreie Stadt statt.

Das GDI-Projekt wurde im Oktober 2010 mit Erfolg abgeschlossen.

Die landesweite Umsetzung erfolgt gegenwärtig in einem Folgeprojekt mit der Bezeichnung "Handelsflächeninformationssystem Sachsen (HAFLIS)", das auf dem GDI-Projekt aufbaut.

Projekt – Einbindung des WebGIS des sächsischen Bildungsservers in die GDI Sachsen

Sachsen verfügt seit Anfang 2005 über eine Web-Anwendung für die Nutzung von Geoinformationssystemen in Schulen. Das sog. WebGIS ist in den sächsischen Bildungsserver eingebunden und wird über diesen allen Schulen in Sachsen für Unterrichtszwecke und Schulprojekte zur Verfügung gestellt. Das WebGIS ist erreichbar über den Link www.sn.schule.de/~gis/.

Das Projekt hat zum Ziel, das WebGIS des sächsischen Bildungsservers weiterzuentwickeln und in die Geodateninfrastruktur von Sachsen zu integrieren. Das WebGIS soll als praxistaugliche GDI-Anwendung in der Öffentlichkeit positioniert werden. Mit der Einbindung des Projektes in die gdi.initiative.sachsen erhält das Thema eine breitere Basis und Unterstützung.

Ansprechpartner für das Projekt "Einbindung des WebGIS des sächsischen Bildungsservers in die GDI Sachsen" ist Herr Jens Joachim.

Projekt – Landkreisatlas (abgeschlossen)

Im Ergebnis der Verwaltungs- und Funktionalreform wurde der neue Landkreis Mittelsachsen gebildet. Im ländlichen Raum Mittelsachsens sind gute lokale Infrastrukturdaten bisher digital kaum verfügbar.

Kernziel des Projektes besteht in der Herstellung einer standardisierten und kostenfrei durch jedermann nachnutzbaren Lösung zur Haltung, Verwaltung und Bereitstellung lokaler Infrastrukturdaten (Points of Interest - POI) mit Raumbezug sowie deren Web-basierte Visualisierung im Internet.

Die Realisierung erfolgt allein auf der Basis von Open Source Produkten.

Das GDI-Projekt wurde im April 2011 mit Erfolg abgeschlossen.

Projekt – Integriertes Informationsmanagement unter Nutzung des Fachstandards XPlanung

Mit der GDI Deutschland und Sachsen sowie aus Angeboten des Marktes werden zahlreiche Anwendungen in Einzellösungen geschaffen, die ihre Effektivität nur in begrenzter Weise entfalten können, da sie nicht in einem übergreifenden Kontext von Verwaltungsaufgaben verankert sind. Mit dem Stand der technologischen Entwicklung und der fortgeführten Funktionalreform ist es nun möglich, Komponenten einer GDI und des E-Government auf standardisierter Grundlage zu verbinden. Grundlage dafür sind sowohl technologische Standards als auch zunehmend inhaltliche Standards, wie sie XPlanung bzw. INSPIRE repräsentieren.

Ziel dieses Projektes ist, mit den durch XPlanung bereitgestellten einheitlichen Objektdefinitionen einen inhaltlich verlustfreien Informationsaustausch von raumbezogenen Planwerken wie Bauleitplänen, Regionalplänen oder Landschaftsplänen zu ermöglichen. Das wiederum ist die Voraussetzung, um effektive und kostengünstige Verwaltungsvorgänge im Bereich der raumbezogenen Planung zu organisieren.

Ansprechpartner für das Projekt "Integriertes Informationsmanagement unter Nutzung des Fachstandards XPlanung" ist Herr Nico Mühl von der SAKD.

Gegenüber dem Streckbrief hat sich die Projektbezeichnung nachträglich geändert.

Marginalspalte

Logo gdi.initiative.sachsen.de
 

Kontakt

  • Telefon0351 8283-8420